Verbandsliga Süd-West: FSV Hemmersdorf – SV Gersweiler 2:2 (0:1)

Zuschauer: 100

In letzter Minute einen Punkt und die Tabellenführung gerettet

Zu wenig haben die Gersweiler Jungs beim Tabellenvorletzten investiert. Mit einem blauen Auge und dank des hellwachen Jokers Kevin Reuter kam der SVG beim kampfstarken aber biederen FSV Hemmersdorf davon. Keine optimale Körpersprache war diesmal zu verzeichnen, mit zu großem Selbstverständnis kamen die Grün-Weißen daher und wären um ein Haar bestraft worden.

Ob der weiten Strecke von Fechingen nach Hemmersdorf kann der erste Abschnitt lediglich überliefert dargestellt werden. Die Führung des SVG erzielte schon früh Yannick Schneider, ein Foulelfmeter musste herhalten, Dennis Peters war zu Fall gebracht worden (9.).

Ein weiterer Treffer fiel nicht mehr in Hälfte eins trotz eines zusätzlichen Foulelfmeters. Wieder war Yannick Schneider der Schütze, doch der Torwart der Heimelf machte dessen Unterfangen mit top Rettungstat zunichte.

Strömender Regen begleitete das weitere Spiel. Immer schwieriger die Bedingungen auf seifigem Geläuf. Auch am Spielfeldrand schwieriges Gelände: „Was issen mim Runde Disch?“ - „Känna do!“ - „Un was iss mid dem do hinna da Dier? Schläf ne bei!“

Hemmersdorf mehr und mehr im Angriffsmodus. Der SVG machte zu wenig, spielte nicht gerade griffig. Ein Kopfball der Gastgeber strich knapp vorbei (47.). Hendrik Wagner fischte einen Freistoß aus bester Distanz sicher von der Linie (50.). Entlastung Fehlanzeige, man ließ die Heimelf gewähren.

„De Mo machd heid widda e gudd Spill, wenna nur nid imma uffplatze däd!“ Bisher war noch alles gut gegangen, weder Mo noch seine Grün-Weißen von der Strömung weggerissen bislang. Doch offensichtlich verhinderte eine starke Strömung dem SVG den Zugang zur Gefahrenzone.

Mexhid Kadrija köpfte aus guter Position deutlich drüber: „Der keppd wie e Schlang!“ - „Jo, wie beim Elfmedaschieße!“

Viel Stückwerk und Kampf im Mittelfeld sahen die Zuschauer. Nach einer Stunde bekamen die Gastgeber sehr fragwürdig einen Freistoß aus bester Position zugesprochen. Drin das Ding im Eck zum Ausgleich (60.).

Das Gespann nun mit einigen sehr fragwürdigen Entscheidungen in einer nun immer ruppiger werdenden Partie. Ein Schuss aus der Distanz strich nur knapp übers Gersweiler Gehäuse (75.). Wenig später musste Hendrik Wagner entschlossen zupacken (77.). Aus Sicht eines altbekannten Hemmersdorfer Beobachters kam das Gersweiler Spiel gar etwas überheblich daher.

Und das wurde bestraft. Gegen eine zerpflückte Deckung konnte die Heimelf gar die Führung erzielen (77.). Nun war guter Rat teuer. Zu allem Überfluss kassierte Daniel Reinhardt auch noch den Gelb-Roten Karton (86.).

Drei Minuten Nachspielzeit. Diese fast von der Uhr und noch ein letzter Einwurf für den SVG. Weit geworfen von Mexhid Kadrija, top verlängert von Burhan Yontar und dann war er da der Gersweiler Joker vom Dienst, Kevin Reuter erzielte mit der letzten Aktion doch noch den Ausgleich.

Die Ergebnisse der Konkurrenz dazu noch leidlich optimal. Immer noch grüßt der SVG von oben.

Es muss nun aber wieder mehr kommen, mehr investiert werden, sonst kann das auch mal schnell ins Auge gehen.

Nächstes Spiel: Sonntag, den 10. November um 14:30 Uhr gegen SV Losheim

SV Gersweiler:

Hendrik Wagner – Moritz Frank-Meuren (Torsten Büchel) – Burhan Yontar – Ertan Yontar (Daniel Schönfeld) – Julian Holderried – Yannick Schneider – Dennis Peters – Pascal Hartz – Mexhid Kadrija – Daniel Reinhardt – Alexander Tiepelt (Kevin Reuter)

Eckhard Dewes

Pressestelle SV Gersweiler

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