Verbandsliga Süd-West: SV Gersweiler – SC Reisbach 0:2 (0:1)

Zuschauer: 200

Wieder keine Punkte für den SVG

Mit der zweiten Niederlage in Serie brechen für die Grün-Weißen langsam aber sicher trübe Zeiten an. Man sollte sich nun schleunigst sammeln und sich wieder der eigenen Stärken besinnen. Von denen war über neunzig Minuten kaum etwas zu sehen. Nach vorne blieb man weitestgehend harmlos, hinten ließ man sich zwei mal überrumpeln in einer insgesamt eher schwachen Verbandsligapartie.

Die Sonne war zur Stippvisite im Gersweiler Waldstadion eingetroffen pünktlich zum sonntäglichen Heimspieltag. Die Grün-Weiße Anhängerschaft ganz wuschig: „Un, hasches Johr gud ahngefang?“ - „Gehd so, war schun bessa!“ Manch einer war tatsächlich zum ersten Mal seit längerer Zeit in der Öffentlichkeit zu sehen und wollte dann gleich mal den SVG begutachten. Einiges galt es zu klären: „Wer issen das mit de Krigge, de Joggel?“ - „Näh de Goggel, Du Joggel!“

Gegen den Tabellennachbarn war der SVG auf Wiedergutmachung für den schlechten Auftritt der Vorwoche aus, ging motiviert ins Spiel. Daniel „Rouge“ Reinhardt hatte eine erste Möglichkeit, wemmste die Kugel in Bedrängnis mit Vehemenz an den Querbalken (6.). Wenig später spielten die Grün-Weißen eine klasse Freistoß Variante fast perfekt zu Ende. Fast leider nur, denn im letzten Moment war der Torhüter aufmerksam vor Daniel Reinhardt zur Stelle (8.).

Der Auftakt sehr vielversprechend aus Sicht der Heimelf, doch der Schein trog, der Schuss ging schnell nach hinten los. Mit dem ersten Angriff konnten die Gäste früh die Führung erzielen. Zu einfach ging das, aus kurzer Distanz landete der Ball im Gersweiler Tornetz (10.).

Klärungsbedarf am Rand des Geschehens: „Kannschd Du Dei Schrift noch läse moije?“ - „Näh!“ - „Warum schreibschde dann alles uff?“ - „Damit ichs nohläse kann!“

Das war ein Wirkungstreffer. Der SVG fand nicht richtig mehr rein ins so vielversprechend begonnene Spiel. Julian Holderried und Pascal Hartz versuchten es mit zu unpräzisen und voreiligen Abschlüssen aus der Distanz (25.). Insgesamt kamen nun aber die Gäste immer präsenter daher, bekamen mehr und mehr Spielanteile, ohne jedoch allzu gefährlich zu werden ihrerseits.

Mit einem tollen Durchstecker offerierte Daniel Reinhardt Torsten Büchel eine top Gelegenheit, doch ein Abseitspfiff unterband die Situation. Da hatte der Unparteiische aber mal so richtig daneben gelegen (40.). Es blieb beim 0:1 Pausenstand. Vom SVG musste mehr kommen.

Gut der Wiederbeginn aus Sicht der Heimelf. Marvin Löscher war über die linke Seite auf und davon, zog aus spitzem Winkel ab, doch der Torwart konnte zur Ecke klären. Diese landete im Rückraum bei Daniel Reinhardt, dessen Schuss jedoch geblockt wurde (48.).

Mitten herein in diese Drangphase des SVG ein weiterer Wirkungstreffer, es sollte der finale sein. Niklas Wagner hatte ein Auge für die Situation, legte den Ball aus etwa zwanzig Metern kurz und schmerzlos flach neben den Pfosten. Ein raffinierte Treffer (50.).

Tobias Knapp war im Anschluss einige Male gefordert, durfte sich mehrfach auszeichnen. Der SVG wirkte deutlich verunsichert. Eine weiterer fragwürdige Abseitsentscheidung sorgte für Gesprächsbedarf: „Das kann käh Abseits sinn!“ - „Wie willschen das vun hie siehn?“ - „Ich han e Abseitsbrill!“

Eine Viertelstunde vor dem Ende ergab sich noch einmal eine richtig dicke Möglichkeit für deN SVG. Mexhid Kadrija konnte aus spitzem Winkel den Torhüter nicht überwinden, der klären konnte. Nach toller Vorarbeit von Hussein Esfand Yari umkurvte der Gersweiler Kapitän wenig später den Torwart, knallte den Ball aber an der Pfosten. Es war zum Haare raufen.

Auch Daniel Reinhardt brachte die Kugel nicht im Kasten unter, bolzte aus guter Position auf den Handschuhbeauftragten der Gäste. Zum Ende hin waren das gleich mehrere dicke Gelegenheiten, die allesamt vergeigt wurden.

Somit stand eine weitere Niederlage zu Buche, nun sollte man sich sammeln und gemeinsam besseren Zeiten entgegensteuern. Dass es geht haben die Grün-Weißen schon gezeigt.

Zum Schluss noch eine interessante Meldung aus der großen Welt des Sports: „Jungs, Nadal schlägt Djokovic!“ - „Egal, wenne indressierten Handball!“

Nächste Spiele: Mittwoch, den 14. Oktober um 19 Uhr im Saarlandpokal beim SC Blies und Sonntag, den 18. Oktober um 15 Uhr in Wadrill

SV Gersweiler:

Tobias Knapp – Marvin Löscher – Burhan Yontar – Torsten Büchel – Moritz Frank-Meuren – Marius Kneip (Dennis Peters) – Hussein Esfand Yari – Julian Holderried (Yannick Schneider) - Pascal Hartz – Daniel Reinhardt – Florian Johann (Mexhid Kadrija)

Eckhard Dewes

Pressestelle SV Gersweiler

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