Verbandsliga Süd-West: SV Gersweiler – SG Wadrill Sitzerath 1:4 (0:1)

Zuschauer: 200

Bittere Schlappe im Waldstadion

Auch gegen die Elf aus dem Hochwald zogen die Gersweiler Jungs den Kürzeren, kamen über 90 Minuten kaum zu eigenen Torchancen. Die Gäste hingegen spielten überaus geradlinig und effektiv, nutzten Unaufmerksamkeiten des SVG kompromisslos aus und erzielten blitzsaubere Treffer. Die Grün-Weißen müssen nun langsam Punkte einfahren.

Zahlreiche Zuschauer hatten sich an diesem Mittwochabend zum Nachholspiel gegen die SG Wadrill-Sitzerath im Waldstadion eingefunden. Große Unterstützung erhielten die Gersweiler Jungs vor allem durch die sehr regen Akteure der Zweiten, die sich in stattlicher Zahl eingefunden hatten.

Für die Mannschaft von Torsten Büchel galt es sich mit einem Heimsieg etwas Luft zu verschaffen und die immer noch etwas schräge Tabellensituation zu begradigen. Die zweite Hälfte in Schaffhausen hat durchaus Hoffnung auf mehr geweckt. Leide fiel nun mit Daniel Reinhardt ein weiterer Akteur verletzungsbedingt aus.

Immerhin war die Bude im Waldstadion geöffnet und erfreute sich regen Besuchs: „Näh, näh, !es gebbd schun käh Frikadelle mäh un ich hamma gischda schunn aus lauda Vazweiflung e Stramma Max gemach!“ -“Dann stell Dich nid so an un es ebbes anneres!“

Die beiden Kontrahenten auf dem Feld kamen zunächst zu wenigen Offensivaktionen, das Spiel fand überwiegend im Mittelfeld statt. Nach knapp einer Viertelstunde wurde es erstmals etwas betriebsam und auch lauter im Rund. Ein Foulspiel der Gäste hatte der Schiedsrichter außerhalb des Strafraums gesehen. Die Grün-Weißen waren hier anderer Meinung, wähnten sich eines Elfmeters entledigt. Den Ball setzte Mexhid Kadrija ungewohnt flach in die Mauer: „Das war de Meggi, se han schun Abfangjächa geschiggd!“

Wenig Spielkultur war zu sehen in einem allerdings immer deftiger geführten Spiel, das ein paar schmissige Zweikämpfe vorzuweisen hatte. Beide Mannschaften agierten durchaus körperbetont. Schließlich war es der emsige Kevin Baton, der sich wie bereits am vergangen Sonntag mächtig reinhaute und nach einer halben Stunde ein langes Zuspiel von Torsten Büchel erlief, jedoch aus viel zu spitzem Winkel keine optimale Abschlussposition hatte.

Es waren die Gäste, die mit ihrer allerersten Torchance und der ersten echten Gelegenheit der gesamten Partie, in Führung gingen. Viel zu sorglos hatten die Grün-Weißen diese Situation verteidigt. Ein überflüssiges Gegentor und gleichbedeutend mit dem Rückstand zur Pause, da Mexhid Kadrija eine dicke Möglichkeit nicht in Gegners Kasten unterbringen konnte (42.).

Auf den Rängen war man etwas ratlos ob der offensiven Mängel im Gersweiler Spiel. So würde das schwer werden im zweiten Abschnitt gegen einen kompakten wenngleich alles andere als übermächtigen Gegner aus dem Hochwald.

Der Wiederbeginn jedoch brachte sogleich ein erstes Gersweiler Ausrufezeichen. Pascal Hartz hatte sich aus der Distanz ein Herz gefasst und einfach draufgehalten unmittelbar nach der Pause. Die Kugel schlug ein und der Ausgleich war zeitnah hergestellt (46.).

Wenig später bot sich Lesson Ruster die große Gelegenheit seine Elf in Führung zu bringen, Etwas überhastet vergab der junge Mann jedoch frei stehend vor dem Gästetorwart (53.).

Stattdessen gingen die Gäste erneut in Führung, als sie eine weitere dicke Una5chtsamkeit der Gersweiler Defensive in einer eigentlich harmlosen Situation ausnutzen konnten und sich extrem effektiv zeigten (57.).

Lautstark angefeuert von den Spielern der Zweiten Mannschaft versuchte der SVG alles, doch es wollte an diesem Abend offensiv so gut wie nichts gelingen. Das Tor der Gäste geriet kaum einmal wirklich in Gefahr. Florian Johann hatte mit einem harmlosen Kopfball nach schöner Flanke von Mexhid Kadrija noch die beste Chance, kein Problem für den Torhüter allerdings dieses Ding (69.).

„Ich hädd jetz Zeit, brache ma ebbes?“ - „Zwei Doore Manne, zwei Doore!“

Die fielen dann tatsächlich noch, aber leider auf der falschen Seite. Die Gäste waren ungemein zielstrebig bei ihren ebenfalls nicht sonderlich üppigen Offensivaktionen und legten dem SVG noch zwei Eier ins heimische Nest (73., 84.).

Bedröppelt zogen die Grün-Weißen anschließend von dannen. Es war ihnen wenig gelungen in einem alles in allem nicht sonderlich attraktiven Spiel. Offensive Lösungen sind nun gefragt, doch noch ist die Saison jung und man merkt der Mannschaft weiter an, dass die leidige Coronaunterbrechung zum Saisonstart Spuren hinterlassen hat. Das muss nun jedoch aus den Köpfen und Füßen, Punkte sollten her.

Nächstes Spiel: Sonntag, den 05. September um 15 Uhr gegen 1. FC Reimsbach

SV Gersweiler:

Marvin Bickendorf – Torsten Büchel – Moritz Frank-Meuren – Marvin Löscher – Paul Stock – Pascal Hartz – Julian Holderried (Ertan Yontar) – Lesson Ruster (Luca de Giorgio) – Kevin Baton – Florian Johann – Mexhid Kadrija

Eckhard Dewes

Pressestelle SV Gersweiler

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