Verbandsliga Süd-West: SG Perl-Besch – SV Gersweiler 4:0 (3:0)

Zuschauer: 150

Bittere Schlappe an der Mosel

Mit einer erschreckend harmlosen und zweikampfschwachen Vorstellung hat der SVG erneut wichtige Punkte liegenlassen. Gegen einen alles andere als berauschend spielenden Kontrahenten von der Mosel wäre mit der entsprechenden Einstellung und weniger Zaghaftigkeit deutlich mehr drin gewesen. Auch so hatten die Grün-Weißen zumindest in Abschnitt eins ihre Chancen, die sie allerdings nicht nutzten und den Gegner ihrerseits mit überflüssigen Fehlern im Aufbauspiel zu sämtlichen Treffern einluden.

Von der Moral und mannschaftlichen Geschlossenheit der jüngsten kleinen Erfolgsserie war so gut wie nichts mehr zu sehen. Auf dem herrlich satten Naturrasen in Besch präsentierte sich die Mannschaft des SVG mit einem zuletzt gar nicht mehr vertrauten Gesicht und ließ sich ohne allzu große Gegenwehr letztendlich klar und deutlich abschießen.

Dem Spielgeschehen an dieser Stelle allzu großen Raum zu bieten macht keinen großen Sinn. Torsten Büchel war erneut gezwungen seine Mannschaft personell umzukrempeln. Kurzfristige Ausfälle zwangen zu Umstellungen. Gleich zwei Spieler hatte es zudem wohl mit Nasenbeinbrüchen erwischt. Paul Stock war einer der Leidtragenden bereits im Vorfeld der Partie. Marvin Löscher, der Gersweiler Routinier, verletzte sich gar beim Warmmachen und steuerte das Krankenhaus an. Gute Besserung an beide.

Nichtsdestotrotz war auch von der auflaufenden Mannschaft deutlich mehr als das gezeigte zu erwarten. Schließlich hatte man auch in Hemmersdorf etwa gesehen, was mit Leidenschaft und geschlossenem Auftreten machbar ist. Auch dort war eine ersatzgeschwächte Truppe aufgelaufen.

So aber mussten die wenigen mitgereisten Getreuen eine leblose und gefügige Mannschaft bei ihrem halbherzigen Tun beobachten. Bereits zur Halbzeit lagen die Gersweiler Jungs nach ihren zwei, drei vergebenen Chancen und eigenen Fahrlässigkeiten hoffnungslos im Rückstand. Nach dem Seitenwechsel im Prinzip das selbe Bild und hinten heraus steht eine ernüchternde und durchaus vermeidbare Niederlage zu Buche, die ohne den erneut ganz starken Marvin Bickendorf auch höher hätte ausfallen können.

Am kommenden Sonntag darf dies alles keine Rolle mehr spielen. Der SVG ist dann gefordert und wird im Waldstadion ganz sicher ein anderes Gesicht zeigen wenn es gegen den direkten Konkurrenten aus Wahlen-Niederlosheim zur Sache geht.

Nächstes Spiel: Sonntag, den 14. November um 14:30 Uhr gegen Wahlen-Niederlosheim

SV Gersweiler:

Marvin Bickendorf – Torsten Büchel – Moritz Frank-Meuren – Marius Kneip – Ertan Yontar – Jannis Bickert – Leon Ruster – Kevin Baton – Florian Johann (Philipp Hinze) – Mexhid Kadrija – Daniel Reinhardt

Eckhard Dewes

Pressestelle SV Gersweiler

 

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