Kreisliga A Südsaar: 1. FC Saarbrücken 2 – SV Gersweiler 2 10:0 (4:0)

Zuschauer: 50

Ernüchternde Klatsche beim Spitzenreiter

Ohne Chance war die Gersweiler Reserve bei der absoluten Top-Mannschaft der Liga. Die U23 der Blau-Schwarzen stellte von Anfang an klar, wer Herr im Haus ist und in der kommenden Saison das Tableau der Bezirksliga bereichern wird. Die Gäste boten bis zum Pausenpfiff noch einigermaßen Paroli, dann schwanden zusehends die Kräfte und letztendlich musste man eine herbe Abfuhr verdauen.

Ein klares Abseitstor musste Pate stehen um den Tabellenführer früh in Führung zu bringen. Deutlicher ging es kaum, doch der Schiedsrichter winkte den Treffer durch. Natürlich hätte ein Pfiff nichts am Endergebnis geändert, aber es ist durchaus zu hinterfragen, ob ein Unparteiischer zu dieser Partie eingeteilt werden musste, der offenbar über ein FCS-Profilbild verfügt.

In der Anfangsphase der Begegnung hielten die Gersweiler Jungs die Räume und ihre beiden Viererketten noch halbwegs dicht geschlossen. Doch gegen die Seitenverlagerungen und Ballstafetten der technisch deutlich versierteren Heimelf war es eine Frage der Zeit bis der nächste Treffer fiel. Diesen besorgte man dann gleich selbst, allerdings mit Schmackes und äußerst sehenswert in den Winkel (12.).

Als Carsten Sträßer schon i n der 18. Minute das dritte Tor nachlegen konnte begann man sich zu fragen auf was das hinauslaufen mochte. Nicht, dass der SVG 2 sich etwa hängen ließ. Es wurde alles versucht, doch der FCS 2 ist einfach eine andere Hausnummer und für diese Spielklasse deutlich zu stark und überlegen.

Immerhin muss erwähnt sein, dass die Grün-Weißen es immer auch wieder probierten selbst für Gefahr zu sorgen. Den einen oder anderen Angriff trugen sie durchaus passabel und flott gespielt vor. Bloß richtig zum Abschluss brachten die Jungs keinen davon.

Vor dem Seitenwechsel war erneut Carsten Sträßer zur Stelle und drückte die Kugel abstaubend über die Linie (38.). Das war es dann mit den ersten fünfundvierzig Minuten.

Die zweite Hälfte war gerade sechzig Sekunden jung, da lag der Ball schon wieder im Gersweiler Kasten. Nun wurde es mehr und mehr bitter. Die Kräfte schwanden zusehends. Anfangs war man noch halbwegs in die Zweikämpfe und in die Positionen der Viererketten gekommen, doch gegen die steten Verlagerungen und ballsicheren Passagen der Blau-Schwarzen war nun nicht mehr anzukommen.

Kurzum, noch weitere fünf Treffer landeten im von Sebastian Otinjac vorzüglich gehüteten Kasten, weiteren standen hübsche Unpässlichkeiten der Einheimischen im Weg, die so manch dickes Ding aus aberwitzig guten Positionen ins Umland entsorgten.

Was sich der Schiedsrichter allerdings dabei dachte Jonas Ruth für sein Foulspiel kurz vor Ende der Begegnung am Sechzehnerrand den Roten Karton unter die Nase zu halten, das dürfte er exklusiv haben. So etwas ist eine einzige Verhöhnung einer Mannschaft, die sportlich äußerst fair diese für sie so bittere Niederlage weggesteckt hat.

Kein Beinbruch allerdings diese Lehrstunde, keiner hat sich etwas vorzuwerfen, das war ein ganz anderes Kaliber. Am kommenden Sonntag steht nun schon der Kehraus der Saison auf dem Programm. Man empfängt den Zweiten, die Zweite vom Rastpfuhl, und wird noch einmal alles in die Waagschale werfen.

Nächstes Spiel: Sonntag, den 19. Mai um 13:15 Uhr gegen Rastpfuhl 2

SV Gersweiler 2:

Sebastian Otinjac – Jonas Ruth (Gabriel Stieglitz) – Mesut Kaynak (Jonas Ruth) – Sebastian Altmeyer – Joel Margardt – Dominik Gales – Alexander Deutscher – Andreas Schmidt (Marius Kneip) – Sebastian Jennewein (Joel Schneider) – Sofiane Hadj Mohand – Philipp Johann

Eckhard Dewes

Pressestelle SV Gersweiler

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